Glossar

Handlettering

Als HandLettering wird die Kunst des Buchstaben-Zeichnens (von Hand) genannt. «Letter» kommt aus dem Englischen und heisst «Buchstabe». Es ist also nicht unbedingt Schreiben gemeint, sondern mehr Zeichnen von Buchstaben. Auch wer meint, keine schöne Handschrift aufs Blatt zu bringen, kann wunderschöne Handlettering-Werke herstellen. Natürlich gilt auch hier: Übung macht den Meister / die Meisterin! Wir lieben Handlettering nicht nur weil es im Trend ist, sondern weil wir damit viele Dinge aufhübschen und ihnen ein zweites Leben schenken können. Zum Beispiel diesem Lättlirost oder dem fleckigen Leintuch (eines unserer ersten Werke).

Brushlettering

Ist etwas ganz Ähnliches: bei dieser Art von Handlettering wird mit einer Pinselspitze geschrieben. (Brush= Pinsel, Brushpen=Pinselstift). Das könnte dann so aussehen:

Sketchnotes

Auch Sketchnotes ist ein zusammengesetztes Wort aus dem Englischen. To sketch= zeichnen, skizzieren und Note= Notiz. Daraus ergeben sich bildliche Notizen. In der Regel sind Sketchnotes auf Papier bis zur Grösse A4 gemacht, oft in Skizzenbüchern. Wir Menschen denken in Bildern und können darum Vieles einfacher behalten, wenn wir Bilder sehen oder selber zeichnen. Sketchnotes helfen bei Vorträgen, Tagungen, Weiterbildungen und vielem mehr. Sie benötigen dafür weder Zeichnungstalent noch sonst etwas Spezielles…ausser vielleicht ein bisschen Starthilfe von uns. Ideal in Kombination mit dem Handlettering-Kurs.

FlipChart

Nun werden wir ein bisschen grösser. Wir arbeiten nämlich auf FlipChart. Gemäss Wikipedia ist ein Flipchart ein Umblätter-Diagramm. Oder vielleicht auch der Nachfolger der Wandtafel. Der FlipChart ist ein visuelles Hilfsmittel. Und wie Sie dieses professionell einsetzen können, zeigen wir Ihnen gerne in unseren Kursen. Dabei gilt natürlich das Gleiche wie beim Sketchnoten: Sie brauchen kein Zeichnungstalent, um bei Vorträgen, Referaten, Beratungen, Besprechungen oder Gruppenarbeiten mit Visualisierungen zu punkten.

Grafic Recording

Wenn an einer Tagung jemand den ganzen Tag an der Wand steht und FlipChart um FlipChart oder noch grösseres Papier mit Worten und Bildern verschönert und dabei den Tagungsinhalt protokolliert, sprechen wir von Grafic Recording.

Bullet Journal light

Diesen Begriff haben wir erfunden, bzw. einfach das Bullet Journal mit dem light kombiniert 😉. Das Bullet Journal wurde vor einigen Jahren von Ryder Carol erfunden. Bullet steht dabei für «Aufzählungspunkt» und Journal für «Agenda, Zeitplan». Es wir oft mit «BuJo» abgekürzt. Es ist ein Planer, der sich flexibel an die Bedürfnisse der Nutzerin anpasst. Mit all den Begriffen (Englisch!) und dem handgeschriebenen Jahreskalender finden wir es etwas aufwändig, bis man endlich Zugang zu diesem System findet. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass genau das viele davon abhält, das BuJO zu führen. Oder sie starten und machen nicht weiter. Unsere Alternative ist das Super-Buch – von uns auch Bullet Journal light genannt. Wenig Regeln, kein Future Log, Monthly Log, Mood Tracker, Migration, Index. Sondern nur ein Inhaltsverzeichnis und eine Grundregel: Hier kommt alles rein! Fertig mit Post-it’s hier, Notizzettel da, Planung dort usw. Das Super-Buch ist unser externes Gehirn und seit wir damit arbeiten, suchen wir weniger und haben mehr Zeit für anderes.